GARTEN - Lust. Last. Leidenschaft.

Am 18. März 2018 startet im Landesmuseum Niederösterreich eine Sonderausstellung zum Thema Garten.

Wo der Mensch ist, schafft er sich Raum: Hütten, Häuser, Mauern, Zäune und damit auch Gärten. Umgrenztes Kulturland, in dem Pflanzen unter mehr oder minder intensiver Pflege angebaut werden, gibt es schon seit Jahrtausenden. Unterschiedliche Kulturepochen führten dabei ebenso zur Ausbildung von unterschiedlichsten Gartentypen wie das jeweilige soziale und wirtschaftliche Umfeld der Gartenbesitzer oder der Zweck, zudem der Garten angelegt wurde.

Die Ausstellung spannt einen historischen Bogen, der von der neolithischen Revolution, die keltischen Landwirtschaft über Karl den Großen, die mittelalterlichen Klostergärten, die neue Pflanzenvielfalt der frühen Neuzeit und den Barockgärten bis hin zu den Not-, Armen- und Schrebergärten des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, den Koniferengärten der 1970er Jahre reicht, sich aber auch mit dem Thema „Naturgarten“ neuen Entwicklungen der Gärtnerei („urban gardening“) auseinandersetzt.

Dabei wird  auf die jeweils typischen Pflanzen samt ihren Besonderheiten und auf die jeweiligen Trends in der Gartengestaltung eingegangen. Wie entstanden Kulturpflanzen? Wer erfand den Gartenzwerg und wer entwickelte den Heckenschnitt? Was hat Karl der Große mit Gärten zu tun und warum verursachten Tulpenzwiebel einen Börsencrash? Das sind nur einige der Fragen, mit denen sich die Ausstellung in einem spannenden Streifzug durch die Kulturgeschichte des Gartens auseinandersetzt.

Sonderausstellung „GARTEN – Lust. Last. Leidenschaft.“
Haus der Natur im Museum Niederösterreich, 18. März 2018 bis 10. Februar 2019